Quitten Fruchtleder ist super einfach zu machen, hält gefühlt ewig und ist eine richtig leckere und vor allem gesündere Alternative zu vielen süßen Naschereien. Da die Quitte nur wenige Wochen Saison hat, ist es umso spannender wie man den köstlichen Geschmack haltbar machen kann.
Die Quitten waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die fertig geputzten Stücke sollten etwa 1,5 kg ergeben.
Quittenviertel in einen großen Topf geben, Herd einschalten und Quitten unter Rühren weich kochen.
Die weich gekochten Quitten pürieren. Das Quittenmus ohne Deckel weiterköcheln lassen, bis die Masse merklich eindickt. Dabei immer wieder umrühren. Gekocht wird ohne Deckel, aber ein Spritzschutz (oder großes Sieb oben drauf) wäre hilfreich.Je fester es wird, desto schneller trocknet es später.
In der Zwischenzeit 2-3 Backbleche mit Backpapier belegen und bereitstellen.
Das gekochte, eingedickte Quittenmus auf die Backbleche verteilen und ganz dünn verstreichen. Nun muss das Mus nur noch trocknen. Das kannst du im Dörrautomat machen, aber auch bei sehr geringer Temperatur im Ofen (mit einem Spalt geöffneter Ofentüre). Auch an der Luft kann es getrocknet werden, da braucht es aber je nach Raumtemperatur einige Tage bis 2 Wochen.
Ich habe das Quittenmus für 3 Stunden im Ofen angetrocknet (Umluft, 70°C). Dabei die Backofentüre einen Spalt offen lassen und Kondenswasser immer wieder abwischen. Anschließend durfte es noch für ein paar Tage an der Luft trocknen, wobei ich es immer wieder in den ausgeschalteten Ofen geschoben habe, wenn ich zuvor darin etwas anderes gemacht habe. So wurde die Restwärme optimal ausgenutzt.
Das Fruchtleder ist fertig, wenn es sich gut vom Backpapier abziehen lässt und eine lederartige Konsistenz hat.
Anschließend das Fruchtleder in beliebig große Stücke schneiden und luftdicht verpackt aufbewahren.