Bärlauch-Käsespätzle mit selbstgemachten Röstzwiebeln
Käsespätzle kommen bei uns mindestens einmal im Monat auf den Tisch. In der Bärlauchzeit dürfen es auch gerne Bärlauch-Käsespätzle sein. Der Bärlauch bringt einen intensiv aromatischen Geschmack mit und harmoniert perfekt zu einem etwas würzigerem Käse, wie Bergkäse. Aber auch die Bärlauchspätzle ohne Käse sind ein Genuss und eine abwechslungsreiche Beilage. Außerdem zeige ich dir, wie du knusprige Röstzwiebeln selber machen kannst. Das ist nämlich gar nicht so schwierig, wie gedacht.
Rapsöl oder ein anderes hitzestabiles Pflanzenöl/ -fett
Anleitungen
Für die Bärlauch-Käsespätzle
Einen großen Topf mit ausreichend Salzwasser zum kochen bringen.
In der Zwischenzeit Bärlauch klein schneiden und zusammen mit der Milch in einem Mixer oder mit einem Pürierstab fein mixen.
Mehl zusammen mit der Bärlauchmilch, Wasser, Eier und Salz in eine Rührschüssel geben und so lange mit einem Handrührgerät (mit Knethaken) verrühren, bis der Teig Blasen wirft.Das kann ein paar Minuten dauern.
Den fertigen Teig in das kochende Salzwasser schaben. Wenn die Spätzle an die Oberfläche kommen sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser großzügig abschrecken.Weiter verfahren, bis alle Spätzle fertig sind.
Einen großzügigen EL Butter in einer großen Pfanne zum schmelzen bringen. Spätzle hinzugeben, kurz anbraten. Geriebenen Käse hinzugeben und immer wieder rühren, bis der Käse geschmolzen ist.Alternativ die Spätzle und den Käse in eine Auflaufform schichten und solange in den Ofen schieben, bis die Spätzle wieder warm und der Käse geschmolzen ist. Mit Röstzwiebeln servieren.
Für die Röstzwiebeln
Die Zwiebeln in feine Ringe hobeln/schneiden und in eine Schüssel mit Deckel geben.
Eine tiefe Pfanne auf den Herd stellen, Öl hineinfüllen und auf mittlerer Hitze erhitzen. Der Boden der Pfanne sollte großzügig bedeckt sein. Bei Bedarf nochmals Öl nachfüllen.
Mehl und Gewürze zu den Zwiebeln geben, Deckel drauf und gut durchschütteln. Die Zwiebeln sollten so nicht lange stehen, da das Mehl recht schnell durchweicht und so alles zusammenklebt. Wer also eine größere Menge zubereiten möchte, mehliert die Zwiebeln am besten nach und nach.
Ist das Öl heiß genug, so viele Zwiebeln hineingeben wie nebeneinander passen. Wenn sie eine leichte Bräune annehmen, mit einer Gabel wenden. Wenn auch die zweite Seite leicht gebräunt ist, die Zwiebeln herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. So weiter verfahren, bis alle Zwiebeln geröstet sind.
Wichtig! Das Öl darf nicht zu heiß werden, da die Zwiebeln sonst zu dunkel werden. Die Zwiebeln dürfen nicht zu dunkel werden, da sie sonst bitter schmecken. Eine leichte Bräune reicht vollkommen aus.